Breitachhus anno 1677
Weit über 300 Jahre hält das Breitachhus Wind und Wetter stand. Vielen Menschen schenkte es eine sichere Heimat, vermittelte Geborgenheit, Gemütlichkeit, gab Wurzeln und Stärke.
Gewiss wurde es stets gut gepflegt, denn ohne diese Sorgfalt hätte es das Gebäude nicht bis ins 21. Jahrhundert geschafft. Noch nach dieser unendlich langen Zeit ist es mit seinen, von der Sonne verbrannten Balken, liebenswert anzusehen.
Der Grundstein wurde im 17. Jahrhundert sicher und sonnig gesetzt. Verwendet wurde Material, welches vor Ort war.
Von Menschenhand und mit einfachsten Hilfsmitteln musste gearbeitet werden. Verschiedene Phasen ließen das Gebäude wachsen. Sehr gut durchdacht, bot es Heimat für mehrere Generationen. Viele Jahre lebten die Menschen von der dazugehörigen Landwirtschaft. Bis in die 20er Jahre wurde in unserer „Chuche“ Käse erzeugt.Seinen Namen hat das Haus von der, durch das Breitachtal fließenden, Breitach.
In den 30er Jahren gehörte das Breitachhus zu den ersten Häusern im Breitachtal, welches Erholungssuchenden Unterkunft anbot. Die damalige Gastgeberin führte das Haus mir großer Umsicht und Sorgfalt. Das Angebot umfasste neben der Unterkunft literarische und musikalische Abende. So setzte sie deutlich auf Qualität und Individualität.
Anfang der 50er Jahre kam es zu einem Besitzerwechsel. Die Damen Scheu und Roeder übersiedelten mit dem Kinderheim „SONNLEITEN“ von Mittelberg nach Riezlern. Auch das Kinderheim Sonnleiten war etwas Besonders.
Verwurzelt im und mit dem Breitachtal erwarb Familie Riezler 1973 das Gebäude. Es galt, ein Stück Walsertum zu erhalten.Es war und ist nicht einfach, ein historisches Gebäude in den jetzigen, anspruchsvollen Tourismus einzugliedern. Voll Freude, Energie, Gespür und Geschmack kam man den Anforderungen der heutigen Zeit entgegen, fügte Altes und Neues zusammen. Kombiniert mit dem Charme und dem Flair, der in den alten Balken hängt, entstand ein wirkliches Kleinod. Lassen Sie sich angenehm überraschen.








