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Sommersaison 2010
12.04.2010 10:59
Alter: 145 days

Kategorie: News
Berichte gemeinsamer Wanderungen mit lieben Grüßen an alle Interessierten.....
2. September 2010 Besondere Beachtung findet dieses Datum, wenn man nachfolgende Bilder unserer Sommer/Winter-Wanderung betrachtet. Geplant ist eine ausgedehnte Wanderung über das Gemsteltal zum Geißhorn, Koblett, durchs Bärgrunttal zurück. Die Schneelage lässt uns das Geißhorn streichen. Nach ausgiebiger Rast auf der Obergemstel - wiederum mit Steinbock, Gemsen und Rotwild beobachten - statten wir dem Sterzersee einen Besuch ab. Wortlos und staunend sitzen wir dort auf einem Stein - unglaublich beeindruckend. Vom tiefsten Winter geht es zurück zur Obergemstel ohne Schnee. Der Weg zum Gemstelpass, zur Widdersteinhütte und bis gut unter die verfallene Zollhütte ist eine kleine Herausforderung. Tiefer Schnee und Matsch machen den Weg spannend. Bestens gestimmt kommen die "großen Wandervögel" zur Alpe Widderstein, wo Harald mit den "kleinen Wandervögeln" auf uns wartet. Nach deftiger Brotzeit geht es glücklich und zufrieden zum Breitachhus zurück. | | |
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1. September 2010 Der frühe Vogel fängt den Wurm - heute war kein Wurm zu fangen. Zumindest nicht oben auf dem Walmendinger Horn, wohin wir zum Sonnenaufgang gefahren sind. Eine dicke Schneedecke bedeckt die Berghänge. Die erste Überraschung erleben wir, als die Autoscheiben abgekratzt werden müssen. Für das frühe Aufstehen werden wir im Überfluss belohnt. Durch Schnee stapften wir zum Gipfelkreuz. Die Sonne hat ihren Weg zum Tage begonnen, eine beeindruckende Stimmung und imposante Lichtverhältnisse machen sich breit. Schnell kommt die Sonne ganz hinter den Bergen hervor und schickte ihre Strahlen auf die Bergspitzen. Wir stehen im Schnee, ist es kalt, wir atmen tief ein und nehmen das Naturschauspiel in uns auf. Kein Mensch denkt mehr an die vergangenen, ungemütlichen Tage. Ein schöner Tag beginnt.............. | | |
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30. August 2010 - Die Berge sind mit Schnee bedeckt. Bartholomä bringt Schnee - 24. August
 Das besagt eine Bauernweisheit. Bartholomä ist ein Lostag für die Landwirte. Zahlreiche Bauernweisheiten, hauptsächlich auf das Wetter bezogen, zeugen von Erfahrungen der Menschen mit der Natur. | | |
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 Mit ein paar Tagen Verspätung brachte Bartholomä den "Schnee". Nun kämpft sich die Sonne wieder in den Vordergrund. Zu St. Bartholomä geht man im Sommer in die Kirche und kommt im Herbst wieder heraus.
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da ruhen die prächtigen Kerle | | |
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19. August 2010 - Steinbockwanderung Ein Tag in der Natur ist immer etwas Besonderes. Unsere heutige Tour zur Mindelheimerhütte ist einzigartig. Die Route: Wildental, Scharte, Hütte, durchs Gemstel zurück ins Tal. Die Wolken zeigen ein Wechselspiel vom Feinsten. Zügig geht der Wechsel von rechts nach links, von oben nach unten, kurz stehen wir im totalen Nebel, gleich darauf mit herrlicher Sicht in die Weite. Wir bekommen unglaublich viel geboten. Ja und dann haben wir das unverschämte Glück erst auf ein Rudl Steinbockgeißen mit Kitzen und jungen Böcken zu stoßen. Wir stehen den Tieren auf 5 Meter gegenüber, ohne Angst wechselten sie von einer Seite des Weges auf die andere. Ein Stück weiter liegen die mächtigen Böcke oberhalb des Pfades erholsam im Gras, würdigen uns keines Blickes. Das konnen wir von uns nicht behaupten. Lange Zeit verweilen wir bei den Tieren und erfreuten uns an deren Anblick. Fast stolpern wir über ein junges Schneehuhn, das seinen ersten Ausflug auf dem Wanderweg macht. | | |
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15. August 2010 - Maria Himmelfahrt Ulrike organisiert auch dieses Jahr eine Lichterwanderung zu einem kleinen Marienaltar, der speziell für diesen Abend eingerichtet wird. Hausgäste der Walser Stuba und dem Breitachhus machen sich bei starkem Regen unverdrossen auf den Weg. Kurze Station am Wegkreuz oder dem Bildstöckle. Unser Ziel ist die überdachte Brücke. Dort gibt es besinnliche Momente, gemeinsames Singen, mittlerweile totale Dunkelheit, das Rauschen des Baches aus der Tiefe - eine beeindruckende Stimmung. Die Brücke von besinnlich zu fröhlich schlägt Ulrike mit einem Walserliadle. Danke an alle, die dabei waren, Danke an Ulrike fürs organisieren und die Kerzle. | | |
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12./13. August 2010 Im Rahmen unserer Jubiläumsveranstaltungen stand für diese Woche eine Käseverkostung auf dem Programm. 15 verschiedene Sorten konnten wir zur Verkostung anbieten. 8 Käsesorten kamen von Alpen im Breitachtal, 3 Käse von den nahen Oberstdorfer Alpen und 4 Sorten aus dem Bregenzerwald. Das Buffet-Thema lautete: "Fast alles Käse". Unterschiedliche Käsegerichte und z. B. auch Leber"käse" bot das Buffet. Zur Verkostung waren alle Käsesorten mit Nummer bezeichnet, ein jeder hatte einen Wertungsbogen und so wurde unser Sieger ermittelt. Es machte großen Spaß, die Ergebnisse waren sehr interessant. Freitag, den 13. machten wir uns zu 10 auf den Weg und überbrachten dem Sieger eine kleine Collage der Verkostung und unsere Glückwünsche. Ein gelungene Veranstaltung, die sehr gut schmeckte, Freude auf vielen Wegen bereitete. Alles können wir hier ja nicht verraten. Das Rundumprogramm des "Käseabends" war sehr vielfältig und hinterlässt mit Sicherheit bleibende Erinnerungen. |
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3. August 2010 Regenwahrscheinlichkeit Vormittag: 100 %, Nachmittag: 70 % Deshalb wählen wir eine Tour, die uns nicht zu weit von Bus, Hütte oder anderer Einkehrmöglichkeit führt. Unser Ziel, welches wir trocken erreichen, die Spitalalpe. Den Rückweg mussten wir allerdings bei strömendem Regen antreten. Pitsche Patsche nass saßen wir im Walserbus. Dennoch eine - im wahrsten Sinne des Wortes - erfrischende Wanderung |
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l Blick vom Erlenboden zum Gemstelboden --- So schön liegt die Spitalalpe |
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 Unser erfrischender Abstieg ---- Blick nach Baad an einem Schönwettertag
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30. Juli 2010 Anlässlich unserer Jubiläumsaktivitäten brechen wir am Spätnachmittag zu einer gemeinsamen Hütteneinkehr auf. Trocken erreichen wir die Hütte, werden dort mit einem zünftigen Brotzeitbuffet verwöhnt. Mit dabei ist Agnes L. Sie war als junges Mädchen im Breitachhus bzw. im Kinderheim Sonnleiten. Bis 1970 diente das Breitachhus als Kinderheim. Agnes zog es damals in die Berge, das Skifahren reizte. Als Erzieherin blieb Agnes gute zwei Jahre in Riezlern. Viel gibt es von dieser Zeit zu erzählen. Besonders freut sie sich heute daran, dass Harald damals ihr Skilehrer war. Für uns alles sehr interessant, es gibt gemeinsame Bekannte, einer weiß von diesem zu erzählen, der andere von jenem. Zusammen stellen wir fest, dass das Kinderheim "Sonnleiten" hohes Niveau hatte und Kinder angesehener Familien versorgt wurden. Ein andermal mehr über die div. Besuche und Erzählungen ehemaliger Kinderheim-Kinder. |
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27. Juli 2010 Das Wetter lockte nicht unbedingt in die Natur. Dennoch beschlossen wir beide, unsere geplante Wanderung über die Söllereckebahn, Freibergsee mit Abstecher auf die Flugschanze, wo Charlotte sich als "Trockenspringer" versuchte, zu unternehmen. Mit der Fellhornbahn gings in die Höhe, weiter zur Alpe Bierenwang. Dort gehörte uns die Terrasse für einige Zeit ganz alleine. Plötzlich waren wir zu viert, da Agnes und Reiner zu uns stießen. Mit der Kanzelwandbahn nahmen wir den Abstieg nach Riezlern |
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 Freitag, 16. Juli 2010 Heute sind wir mit all unseren Gästen auf dem Horn zum Sonnenuntergang. Grillen auf 2000 m Höhe, alpenländische Musik vom Edelweiß-Trio, eine atemberaubende Bergkulisse und eine super Stimmung in unserer Gruppe. Ein traumhafter Abend findet seinen späten Ausklang auf der Brüüge des Breitachhus. |
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 Alpenrosen, Anemone, Steinquendel, Enzian, Almrausch, Veilchen ein Farbgenuss für die Augen, süße Düfte umschmeicheln die Nase, feines Summen und Brummen und viel Stille für die Ohren............. Bergwelt im Breitachtal
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29. Juni 2010 Bergerfahrene Gäste machten die 2092 m hohe Güntlespitze als Ziel möglich. Gute 800 Höhenmeter mussten bewältigt werden. Rechts und links des Weges blühen die Alpenblumen um die Wette. Ein farbenprächtiges Naturerlebnis. Zudem erfreute uns wiederum ein Murmel-Jungtier. Bei Flori auf der Mittleren Spitalalpe konnten wir bei bester Laune DURST und Hunger stillen. Weil es so gemütlich war, blieben wir etwas länger sitzen. |
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Johannisfeuer am 24. Juni 2010 - ein alter Brauch. Es steht im Zusammenhang mit der Sonnwende. Das Johannisfeuer soll Böses abwehren. Dem hl. Johann werden starke Kräfte zuerkannt. Bei diesem Fest war für Gutes von der Walser Stuba u. Herlinde gesorgt. Die Riezler Blasmusik machte einen musikalischen Abstecher, später spielten Ulrike, Anita, Markus und Simon auf der Steirischen auf. Die Wärme des Feuers erlaubte eine lange Sommernacht. EIN SCHÖNER TAG................. |
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24. Juni 2010 Manch einer war von Zweifeln geplagt, ob die Wanderung rund um den Widderstein das richtige für ihn/sie ist. Bedächtig gingen wir es an und siehe da: es war eine wunderschöne Tour. Unterwegs konnten wir viele Gemsen beobachten, ein Murmeltier spielte unmittelbar von uns im Sonnenschein, Schneefelder erfreuten uns am Wegesrand, das Wasser in den Bächen sprang vergnügt über Stock und Stein und in Baad trafen wir auf Marion und Wolfgang, die die Pferde für den Sommer auf die Alm brachten.
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15. Juni 2010 Das Wetter bremst uns nicht ein. Unser Ziel ist die Spitalalpe. |  Höhenweg Mittelberg - Baad |  Das Geburtstagskind - es lebe hoch! |
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 Gut gestärkt geht's weiter.
|  Marco in "Stein"
|  Die Wiesen leuchten in allen Farben.
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8. Juni 2010 - mit einer konditionsstarken Gruppe wählen wir eine Wanderung ins Rohrmoos. Keine anspruchsvolle Tour, die Kilometer können sich sehen lassen. Von der Schwende geht es zum 1283 m hohen Hörele, kleine Rast am Kappele, runter ins wunderschöne Rohrmoos. Bei Torsten und seiner Familie werden wir auf das Beste verköstigt, die Lachmuskeln ordentlich strapaziert. Weiter gehts Richtung Sesselalpe, Ziel war der Bus an der Walserschanze. Gut drauf, entschlossen wir uns zu einem Richtungswechsel und Abstecher in der Alpe Osterberg. Von dort im Laufschritt in 30 Minuten zum Bergblick, wo wir den Walserbus erwischten. Johann, unser Steinbock begrüßte uns mit einem freundlichen Schnauben zurück im Breitachhus. Eine tolle Wanderung mit tollen Leuten und bleibenden Eindrücken.  |  |  |
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18. Mai 2010 - Erste Sommerwanderung. Aufgrund der Schneelage in den Bergen und den vielen Wolken wählten wir wieder mal die Wanderung zur Osterbergalpe. Nach dortiger Einkehr umrundeten wir den Engenkopf. Über den Zwingsteg gings zur Bushaltestelle. Im Breitachhus hatte Diana den Kaffeetisch für uns gedeckt. Bei hausgemachtem Kuchen und Kaffee freuten wir uns über die Wanderung, welche wir trocken und teilweise in Begleitung der Sonne machen konnten. | 
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| Blick vom Zwingsteg in die Klamm. Immer beeindruckend.
| Am Ifen gibt's noch viel Schnee. | Zurück im Breitachhus. |
Während ich diesen Eintrag schrieb, brachte der Hausherr dieses gemütliche Bänkle mit der freundlichen Einladung "ruab as bitzle" - ruh dich etwas aus. Das sollte Harald jetzt machen, denn bis der Steinbock stand, war wahrlich schwere Arbeit zu verrichten.  |  |  |
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| Steinbock-Fest 2. Mai 2010
| Das Geheimnis um das "Steinbock-Fest" ist gelüftet. Beim Eingang zum Breitachhus steht seit 1. Mai unser "Johann". Nach dem Steinbockbrunch für die Familie wurde er feierlich getauft. Rike hielt eine kleine Ansprache, Kristina ließ den Sekt spritzen und alle Anwesenden sangen mit Inbrunst die Walser Hymne: Nennt mir das Tal so wunderschön, das Tal wo ich geboren bin, wo Fellhorn, Ifen, Widderstein im Abendschimmer rot erglühn. Wo durch die Klamm die Breitach fließt ......................
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Eine erfreuliche Wintersaison ist zu Ende. Am 11. April verabschiedeten wir die letzen Gäste. Anschließend gönnten wir uns einen Saisonsabschluss. Unser Ausflug führte uns zur längsten Rodelbahn Deutschlands. Das Breitachtal lag im Sonnenschein, am Alpsee erwarteten uns dunkle Wolken. Je höher wir mit der Sesselbahn kamen, desto stärker wurde der Schneefall, kalter Wind fegte uns um die Ohren. Nach einer Aufwärm- und Stärkungsphase in der Hütte, ging es zur Rodelbahn. Wieder mussten wir auf nassen Sitzen Platz nehmen, eine Frontscheibe schütze uns vor dem Schneefall. Bald war diese zugeschneit, sodass man keine Sicht auf den Vordermann hatte. Na ja, bei schönem Wetter fährt ein jeder. Wir hatten keine Wartezeit, eiskalte Finger, nasse Hosen und waren dennoch fröhlich und lustig.
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